Krankenversicherung als HIV Patient

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Dass Menschen, die mit dem HIV-Virus infiziert sind, Probleme im täglichen Leben haben, ist nahezu jedem bewusst. Besonders psychisch sind diese Personen meist sehr labil. Das Wissen darüber, eine unheilbare Krankheit in sich zu tragen, ist für fast alle HIV-Patienten eine unheimlich Belastung. Doch auch in Alltagssituationen stellen sich für die Personengruppe oft große Schwierigkeit, wie beispielsweise bei der Wahl der richtigen Krankenversicherung.

Ein Wechsel der Krankenversicherung wird von vielen HIV-Patienten in Erwägung gezogen, denn in einem solchen Fall will man sich die bestmögliche, ärztliche Versorgung sichern. Jedoch ist ein Wechsel der Krankenversicherung nicht immer einfach, zumal die meisten Personen von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln wollen.

Gründe für einen Wechsel in die PKV:

  • Verbesserte medizinische Versorgung als HIV-Patient
  • Behandlung bei dem Arzt des Vertrauens
  • Übernahme von sämtlichen Behandlungskosten

Problematische kann der Wechsel aus der gesetzlichen Krankenversicherung werden, da man sich zunächst aus der allgemeinen Versicherungspflicht befreien lassen muss. Dies ist jedoch nicht für jedermann möglich. Hierfür muss das Jahreseinkommen die Einkommensversicherungspflichtgrenze überschreiten. Neben dieser Regelung gibt, es zwar noch andere Sonderregelungen, unter denen man sich aus der Krankenversicherungspflicht befreien lassen kann, jedoch ist es nicht einfach, diese Voraussetzungen zu erfüllen.

Ein zweites Problem stellt die Risikoprüfung der privaten Krankenversicherung dar. Dabei muss jeder Antragsteller ausführliche Fragen zum Gesundheitszustand, sowie Vorerkrankungen beantworten. Ein ärztliches Gutachten wir ebenso häufig gefordert. Nach der Beurteilung dieser Risikoprüfung entscheidet die PKV, ob ein Mitglied aufgenommen wird oder nicht. In einigen privaten Krankenversicherungen kann es sein, dass HIV Patienten, aufgrund des zu hohen Gesundheitsrisikos nicht aufgenommen werden.

Des Weiteren ist die Risikoprüfung ein Maß zur Berechnung der monatlichen Beiträge. Wir ein HIV Patient in die Versicherungsgemeinschaft aufgenommen, so muss er damit rechnen, dass sein Beiträge weit über den Beiträgen, der gesunden Versicherungsnehmer liegen. Mit diesen erhöhten Beiträgen sollen schließlich das größere Risiko und die vermehrten Behandlungskosten kompensiert werden.

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